1959, vor fünfzig Jahren, wurde auf der 2. documenta in Kassel die gestisch-abstrakte Malerei mit Großformaten von Malern wie dem Franzosen Georges Mathieu, dem Amerikaner Jackson Pollack und zahlreichen anderen als besonderer Schwerpunkt der Malerei gefeiert. Mit dieser Präsentation sowie einer triumphalen Tournee des amerikanischen Abstrakten Expressionismus durch mehrere europäische Hauptstädte im Jahr zuvor hatte der Erfolg der sogenannten informellen Malerei ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Die Bedeutung der "Abstraktion als Weltsprache" schien mit dieser documenta durchgesetzt und etabliert zu sein.
Die Ausstellung von Pollock bis Schumacher zeichnet fünfzig Jahre später den Weg dieser Entwicklung nach. Dabei steht der existentielle Anspruch dieser internationalen, abstrakten Malerei im Zentrum, der sich in einer Betonung der Individualität, der persönlichen Ausdruckskraft und Handschrift des Künstlers manifestiert. Weitere Informationen
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