Bekanntlich ist der Weg ins Paradies nicht leicht. Nur wer zahlreiche Grenzen überwindet dem winkt der Zustand, der von jeher als Garten der völligen Geborgenheit und Glückseligkeit dargestellt wurde.
Die Künstler des altstadtherbst kulturfestivals haben sich auf den Weg begeben, ihre Grenzen zu überwinden, und was sie dem Zuschauer zeigen, wirkt oft so leicht und ist in Wirklichkeit doch so schwer. Der junge Zirkus reißt sich sein Herz heraus, um uns an seinem Puls teilhaben zu lassen. Zwischen Himmel und Erde stoßen die Artisten an ihre Grenzen.
Ein Butohtänzer wirft sein Innerstes in faszinierenden, grotesken Bildern an die Wand. Der Rhythmus wird in Form des HipHops körperlich sichtbar. Man staunt was Bewegung kann. Den Einblick in menschliche Abgründe und die Aussicht ihnen entrinnen zu können, schafft modernes Musiktheater mit Mozarts Requiem. Schier unglaubliche Körpersprache formulieren chinesische Mönche. Aus Kampf wird Tanz. Sie zeigen das Ergebnis ihres langen innerenWegs. Und ein surreales Meisterwerk aus dem 16. Jahrhundert wird lebendig und fasziniert als neues junges Popkunstwerk. Weitere Informationen |